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Bericht über unsere Markproeve B Begynder Klasse und Brugsproeve am 20.08.2011 in Spjarupgaard/DK


Nach ca. dreistündiger Fahrt trafen wir morgens um 8.00 h im Prüfungsgelände ein. Nach kurzer Ansprache der Prüfungsleiterin und vorherigem Jagdhornblasen begann die Prüfung. Wir hatten die Start-Nr. 15 von insgesamt 23 gemeldeten Startern in unserer Klasse, wobei nicht alle angetreten sind.

Unsere erste Aufgabe war die Wassermarkierung, die Dione ohne Einschränkungen sehr gut gearbeitet hat, punktgenau markiert, auf Kommando zügig hinausgeschwommen, Taube aufgenommen, zurück geschwommen und sauber abgegeben.

Dann ging es weiter frei bei Fuß zu unserer zweiten Aufgabe, der Freiverlorensuche. Dione suchte gut, fand auch, nahm aber das gefundene Stück nicht auf und brachte nicht. Der Richter, Kresten Henriksen, gab mir 3 Versuche, aber Dione nahm jedes Mal das gefundene Stück – egal ob Ente oder Kaninchen – nicht auf und somit konnten wir die Prüfung natürlich nicht bestehen.

Unsere dritte Aufgabe war dann die Landmarkierung, relativ steil hügelaufwärts. Hier hat Dione wieder eine sehr gute Arbeit abgeliefert, genau markiert, Taube ohne Zögern aufgenommen, zügig zurückgekommen und sauber abgegeben.

Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht über die Ursache des Versagens bei der Verlorensuche und auch mit erfahrenen Führern darüber gesprochen.
Wildberührung kennt Dione von Anfang an, selbstverständlich haben wir auch die Verlorensuche trainiert und hatten keinerlei Probleme dieser Art.
Aber: Seit ca. 2 Monaten haben wir wegen den anstehenden Prüfungen verstärkt mit Wild gearbeitet, hatten aber genau seit dieser Zeit keinen Trainingspartner mehr und haben folglich fast immer alleine in unserem Revier trainiert. Dione hatte dadurch hier auf der Prüfung offensichtlich ein Problem damit, Wild aufzunehmen, was schon mehrere andere Hunde vorher getragen haben.
Wir werden hier natürlich gezielt daran arbeiten und versuchen, zumindest unregelmäßig mit anderen zu trainieren; erste Kontakte sind bereits geknüpft und ich freue mich auch schon darauf.

Zulassungsvoraussetzung zur Markproeve ist eine bestandene Brugsproeve. Diese wurde auch an dem Tag am selben Ort angeboten und diese mussten wir natürlich vorher absolvieren.
Die abgefragten Fächer Leinenführigkeit, frei bei Fuß gehen, Absitzen und Bleiben, Herankommen auf Kommando, Apportieren und Schussfestigkeit bereiteten Dione keinerlei Probleme und es gab volle Punktzahl. Dione wurde bester Hund der Brugsproeve und wir bekamen zur Erinnerung ein bedrucktes Dummy und einen bedruckten Kaffebecher für die „Dagens Bedste Brugsproeve“.

Auch wenn wir unser Tagesziel nicht erreicht haben, so war unsere erste Markproeve doch ein schönes Erlebnis. Die Prüfung war gut organisiert, die Richter waren sehr freundlich und kompetent und ich habe viele nette und anregende Gespräche mit netten Leuten führen können. Wir kommen mit Sicherheit wieder.